Fraktur Sprunggelenk bsp. Weber A

Unter dem medizinischen Wort Fraktur versteht man einen Knochenbruch. Ein häufiger Knochenbruch an den Füssen ist die Sprunggelenksfraktur des oberen Sprunggelenks (auch Knöchelbruch oder Malleolarfraktur genannt).

Der Bruch des oberen Sprunggelenks entsteht immer über eine mehr oder weniger starke Verrenkung (Subluxation oder Luxation) des Gelenks, d.h. die Gelenksknochen verschieben sich so weit, dass der Knochen aus der normalen gelenkigen Verbindung rutscht. Dabei bricht mindestens ein Knöchel. Verletzungen an weiteren Knochen wie auch den Bändern sind häufige Begleiterscheinungen (Bänderriss). Ursache der Verrenkung ist meist ein Umknicken des Fusses wie es z.B. beim Sport vorkommt.

Bei Verdacht auf eine Sprunggelenksfraktur sollte der Fuss ruhiggestellt und hochgelagert werden. Wenn die Haut intakt ist, ist eine zusätzliche Kühlung des Sprunggelenks wichtig. Dies lindert die Schmerzen, minimiert die Schwellung und ermöglicht auch eine frühzeitige Operation. Bei stark geschwollenem Fuss ist eine Operation meist nicht durchführbar. Handelt es sich um einen offenen Bruch, muss die Wunde keimfrei abgedeckt werden um eine Infektion zu vermeiden. So schnell wie möglich ist ein Arzt aufzusuchen.

In den meisten Fällen folgt ein operativer Eingriff. Nur einfache Brüche können teilweise konservativ (nicht operativ) behandelt werden. Voraussetzung für ein gutes Behandlungsergebnis ist in beiden Fällen eine stabilen Gelenkführung. Sobald der Fuss wieder belastet werden kann, ist ein Künzli Ortho® Sprunggelenkschuh Ortho Rehab 3 der optimale "Begleiter": Das speziell verstärkte Ortho® System im Schuh stabilisiert den Fuss, lässt aber eine Abrollbewegung zu. So wird der Fuss physiologisch also natürlich belastet und der Sprunggelenkschuh sorgt für Mobilität im Alltag.

Künzli SwissSchuh AG

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